Mut und Vision

Über Selbstfürsorge, Vertrauen und den langen Atem, an die eigene Idee zu glauben

Als ich den Satz von Heiner Lauterbach las – „Am Anfang hält dich jeder für einen Spinner“ – blieb ich hängen.
Ich spürte: Er beschreibt genau das, was viele Mütter erleben, wenn sie beginnen, etwas Eigenes zu erschaffen.

Ich erinnere mich gut an die Zeit, in der ich die ersten Male davon sprach, dass ich Mütter in Achtsamkeit und Selbstfürsorge begleiten möchte. Viele - vor allem die männlichen Personen - lächelten freundlich. Zur Antwort erhielt ich Sätze, wie: „Das kannst du bestimmt gut – aber bleib realistisch.“
Mein jüngster war zwei Jahre alt. Ich war Zuhause. Und für viele war das kein Moment, um Neues aufzubauen.
Für mich war es genau der richtige.

 

Der Mut, etwas Eigenes zu beginnen

Ich wollte Müttern zeigen, dass Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern eine Haltung – mitten im Leben.
Dass kleine Schritte reichen, um wieder bei sich anzukommen.
Und dass Achtsamkeit nicht bedeutet, sich zurückzuziehen, sondern wirklich da zu sein.

So begann MamaSinn: mit einer Idee, die größer war als die Zweifel um mich herum.
Heute gebe ich Workshops wie „Ankommen bei dir – Ein Abend für Ruhe und neue Kraft“, leite Kurse für Mütter mit Babys im ersten Lebensjahr und begleite damit Frauen sowohl vor Ort als auch online.
Ich durfte in der Zeitung über meine Arbeit sprechen, arbeite mit Bildungseinrichtungen und Familienzentren zusammen – und baue parallel LebensRaum, eine achtsame Elterninitiative in Schwetzingen, auf.

 

Energie, die aus Tiefe entsteht

Es läuft besser denn je. Und das liegt nicht daran, dass alles leicht wäre – sondern daran, dass es echt ist.
Ich spüre, wie viel Energie entsteht, wenn ich etwas tue, das mich wirklich erfüllt.
Die Rückmeldungen der Mütter berühren mich jedes Mal:
Wenn jemand sagt „diese Woche konnte ich mir schon mehr Zeit für mich einräumen“, oder wenn ich sehe, wie eine Mama in meinen Kursen zur Ruhe kommt – das ist das größte Geschenk.

Diese Momente zeigen mir: Selbstfürsorge wirkt.
Nicht nur im Denken, sondern spürbar im Körper, im Nervensystem, im ganzen Familienleben.

 

Sich nicht bremsen lassen

Die größte Herausforderung war für mich, mich von Erwartungen zu lösen.
Nicht auf Zustimmung zu warten.
Mich selbst zu ermutigen, auch wenn niemand applaudiert.

Das war ein Lernprozess.
Ich musste lernen, Verantwortung für mich und meine Träume zu übernehmen – und die Energie, die ich sonst nach außen gegeben habe, auch mir selbst zu schenken.

Heute weiß ich: Das ist praktische Selbstfürsorge im Alltag.
Selbstfürsorge bedeutet, die eigene Kraftquelle ernst zu nehmen – und sie bewusst zu nähren.

 

Von Liebe getragen

Trotz allem bin ich zutiefst dankbar für die Menschen, die da waren.
Auch wenn sie meine Vision am Anfang nicht verstanden haben, sie haben mich geliebt.
Und aus dieser Liebe, aus diesen Verbindungen, ziehe ich bis heute Kraft.
Freundinnen, Familie, Wegbegleiterinnen – sie alle sind Teil meines Weges.

Wenn ich loslasse, was mich ausbremst, entsteht Raum für Neues.
Und in diesem Raum wächst Mut.

 

Dranbleiben – mit Herz und Bewusstsein

Ich habe gelernt: Es kommt nicht darauf an, ob andere deinen Weg verstehen.
Wichtig ist, dass du ihn gehst – mit offenem Herzen, klarer Haltung und Vertrauen in dich selbst.

Das gilt nicht nur für mich, sondern für jede Mutter, jede Frau, die spürt, dass da mehr in ihr ist.
Dass sie gestalten, bewegen, aufbauen möchte – im eigenen Tempo, aus eigener Kraft.

Selbstfürsorge ist kein Rückzug. Sie ist der Anfang von Vision.

 

Wenn du deinen Weg gehen möchtest

Vielleicht stehst du gerade selbst an einem Punkt, an dem du spürst: Da ist mehr.
Dann möchte ich dich ermutigen, dranzubleiben.
Mut wächst dort, wo du dich zeigst – auch ohne Applaus.

In meinen Workshops und Kursen für Mütter findest du Raum, um dich selbst wieder wahrzunehmen, aufzutanken und mit Klarheit in deinem Alltag zu stehen.
 

Wenn du dich angesprochen fühlst, schreib mir gern.

Gemeinsam finden wir Wege, wie du deine eigene Vision leben kannst – mit Achtsamkeit, Selbstfürsorge und Vertrauen.

So kannst auch du wirklich da sein.

 

 

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